The New Rules of Tech Journalism

Ich habe ja ein bisschen geweint vor Glück, als ich diesen Artikel, The New Rules of Tech Journalism, gelesen habe. Schon seit längerer Zeit habe ich einen Text mit ähnlichen Kritikpunkten im Hinterkopf gehabt, hätte es aber wahrscheinlich nicht geschafft, das alle so knapp auf den Punkt zu bringen. Tech Journalismus stinkt, gerade der deutsche (mit wenigen Ausnahmen). Ich würde so gerne gute Berichterstattung lesen, die sich an die im Artikel genannten Regeln hält.

Den Artikel habe ich übrigens beim Johannes aufm Blog gefunden.

Eat that Telekom

Es wäre so toll, wenn es bei dem Urteil bleibt!

Die Deutsche Telekom darf nach einer Entscheidung des Kölner Landgerichts die Surfgeschwindigkeit bei Pauschaltarifen nicht einschränken.

via tagesschau

Instagram nutzen und trotzdem gewinnen

Seit ein paar Stunden bin ich wieder auf Instagram aktiv, obwohl ich mir eigentlich selber auferlegt habe, das nicht mehr zu benutzen. Aus Gründen. Gründe wie:

  • Für Fotosharing sollte ich mein Blog benutzen, da das nicht einfach von Facebook abgeschaltet werden kann.
  • freies Internet ist toll und Facebook blöd
  • Anfälle von Aluhutiose

Dass das unter Umständen valide Gründe sind, möchte ich nichtmal bestreiten. Aber es macht die ganze Datensharing-Geschichte kompliziert. Obwohl die eigentlich einfach sein und Spaß machen sollte. Zumal die harte Realität so aussieht, dass niemand mein Blog liest, aber immerhin einige wenige Leute mir auf Instagram, app.net und twitter folgen.

Warum also nicht beides nutzen?

Gegnau das mache ich jetzt. Ich habe mir über ifttt.com eine Regelkette zusammengeklickt, die den Job macht und wie folgt aufgebaut ist:

  • Rezept Nr. 1 speichert jedes neue von mir auf Instagram gepostete Bild in einem Ordner in meinem Dropbox-Public-Ordner.
  • Rezept Nr. 2 überwacht eben jenen Ordner und postete, sobald dort ein neues Bild aufschlägt, einen Blogeintrag mit dem neuen Bild.

pretty neat huh? 🙂

Ich weiß offensichtlicher gehts nicht und schön ist vermutlich auch anders, aber hey, es löst mein Problem und ich fühl mich wien Hacker. What’s not to like? 😀

Flash als Informationsverhinderer

Webseiten die Flash benutzen sind ja schlimm genug. Webseiten die Flash ausschließlich verwenden sind absolut unvertretbar. Umso mehr, wenn es sich dabei um einen Webplayer eines öffentlich-rechtlichen Senders wie dem WDR handelt. Immer mehr Menschen haben Tablets und Smartphones, die Steinzeittechnologien wie Flash nicht unterstützen, und diese auch ausschließlich benutzen. Diese Anzahl von Menschen, die keinen konventionellen Computer mehr besitzen und ausschließlich ein Tablet als Hauptcomputer benutzen, steigt immer weiter. Daher ist es untragbar, wenn Informationen wie Radiobeiträge auf diese Art vor den Menschen, die meistens dafür bezahlt haben, versteckt werden!

Seitenzahlen in Pages

Da ich das bei jeder Hausarbeit aufs neue googlen muss, schreibe ich es jetzt hier für alle mal auf:

Wie man in Pages 09 die Seitenzahl erst ab einer bestimmten Seiten einfügt, aber trotzdem mit 1. beginnt

  • Auf der zweiten Seite einen Abschnittsumbruch über das Einfügen-Menü erzeugen
  • Den Cursor auf die dritte Seite positionieren
  • Im Informationsfenster im Layoutreiter bei Abschnitt “Seitenzahlen beginnen mit 1” einstellen
  • “Vorherige Kopf-/Fußzeilen verw.” Hacken entfernen
  • Über Einfügenmenü “Seitenzahlen automatisch…” einfügen
  • Unter Umständen auf der erst und zweiten Seite die Seitenzahlen wieder entfernen

Total einfach! It just works! m(

Typographie auf jandavid.me

Es gibt wenig schlimmeres als eine Webseite, die eine unleserliche Schriftart verwendet. Ich bin bei Leibe kein Typographieexperte. Aber ich habe mittlerweile das eine oder andere Basiswissen in der Richtung mitbekommen.

  1. Fließtext sollte, wenn möglich, eine Serifenschriftart verwenden, da diese die Augen beim Lesen besser anleitet, als serifenlose Schriften.
  2. Überschriften können serifenlos sein. Viel wichtiger ist aber, dass sie sich Menschen beim Überblicken schnell begreifbar machen.

Nach diesem Credo habe ich mir für dieses Blog ein paar Schriftarten ausgesucht und eingebunden. WordPress bietet, soweit ich das überblicke, keine Funktionen in für eine Auswahl an Fonts. Daher muss sich der eigenständige Schreiberling selbst helfen. Das ist alles keine Raketenwissenschaft. Alles was ich benutzt habe, waren die Webfonts von Google und ein kleines Tutorial. Letzteres hätte es wahrscheinlich nichtmal bedarft, weil die Goolgeseite sehr selbsterklärend ist.

Für den Fließtext verwende ich nun Fjord One und für die Überschriften Dosis.

Dadurch ist diese Seite hier natürlich kein designtechnisches Meisterwerk, aber zumindest kann ich jetzt behaupten, dass die Texte hier ganz gut lesbar sind. Und das ist ja auch das wichtigste bei einer Textpublikation.